Berlin Zoologischer Garten

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Berlin Zoo ist der Name eines Berliner Bahnhofs (Bahnhof Zoo) und des nahegelegenen Tierparks (Zoologischer Garten). Sprechen wir zuerst über den Bahnhof. Der Zoo war früher der West-Berliner Hauptbahnhof in der Innenstadt. Hier kreuzten sich Fernzüge und wichtige S- und U-Bahn-Linien. Der Zoo funktioniert auch als eine Art Stadtzentrum, was in einer Stadt, die keine zentrale Struktur als solche hat, schwierig ist.

In der Nähe befinden sich die berühmte Gedächtniskirche und – für die meisten Berliner viel wichtiger – die Westberliner Version der Champs-Élysées. Ich spreche vom berühmten Kurfürstendamm. Der Ku’damm, wie er von den Einheimischen genannt wird, ist voll von Geschäften, Hotels, Kinos, Restaurants und Häusern. Es ist eine relativ schöne Allee. Sie erstreckt sich bis zur Tauentzienstr. und dem Wittenbergplatz, wo sich das berühmte Kaufhaus des Westens befindet. Letzteres als Einkaufszentrum zu bezeichnen, wird ihm nicht wirklich gerecht. Es ist eine Ikone, ein Tempel des Materialismus.

Vor allem in den 1970er Jahren war der Bahnhof Zoo eher berüchtigt für die Menschen, die er anzog. Im hinteren Teil des Bahnhofs hingen Drogensüchtige herum, Prostituierte und Ausreißer trafen sich hier. Heute ist er immer noch ein beliebter Treffpunkt für Subkulturen, aber nicht mehr ganz so schlimm wie damals.

Die Hauptsehenswürdigkeit in diesem Bereich ist natürlich der Zoologische Garten. Er befindet sich im Tiergarten, nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt. Er ist angeblich der berühmteste Zoo des Landes. Bei dem Berliner Zoo bin ich mir zwar nicht sicher, aber er ist mit Sicherheit der älteste zoologische Garten in Deutschland. Er wurde 1844 gegründet.

Ein Teil seiner Attraktivität für Besucher ist das Aquarium. Es wurde 1913 hinzugefügt und ist recht beeindruckend. Zoo und Aquarium Berlin zogen 2011 beeindruckende 3 Millionen Besucher an, was ihn zu einem der meistbesuchten Zoos der Welt macht.

Insgesamt beherbergt der Zoo 17500 Tiere, die 1500 verschiedene Arten repräsentieren. Am bekanntesten war der Panda Bao Bao. Er war der einzige Große Panda in einem deutschen Zoo und lange der älteste lebende Panda in einem Zoo der Welt. Er starb am 22. August 2012. Er kam ursprünglich als Geschenk der chinesischen Regierung an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt. Mit ihm kam ein Weibchen (Tjen Tjen), das 1984 starb. Ein zweites Pandaweibchen (Yan Yan), das zu Zuchtzwecken aus China mitgebracht wurde, starb 2007. Trotz vieler Versuche, einschließlich der künstlichen Befruchtung, haben sie nie Nachkommen gezeugt.

Der Tod des Panda war ein gewaltiger Verlust für den Zoo. 2017 erhielt der Zoo schließlich das Panda Pärchen Meng Meng und Jiao Qing als Leihgabe für 15 Jahre und angeblich 1 Million Euro. 2019 geschah dann das große Wunder. Die Panda Dame Meng Meng bekam Zwillinge. Ab dem 31.1.2020 sind die Kleinen im Zoo zu bewundern. Sie heißen Meng Xiang und Meng Yuan.


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Ein weiterer berühmter Bewohner war der kleine Eisbär Knut. Er wurde im Zoo geboren und von seiner Mutter verstoßen. Stattdessen wurde er von den Zoowärtern aufgezogen. Seine Geschichte wurde zu einem globalen Medienphänomen. Die Besucherzahlen gingen durch die Decke. Im Jahr 2011 brach Knut plötzlich zusammen und starb. Er litt an Enzephalitis.

 


FAKTEN ÜBER DEN ZOO:

  • Zoo ist der Name eines Berliner Bahnhofs und des nahe gelegenen Zoologischen Gartens.
  • Berühmt wurde der Bahnhof mit dem umstrittenen Film „Die Kinder von Berlin Zoo“ (Die Kinder von Berlin Zoo).
  • Der Zoologische Garten Berlin ist der älteste und bekannteste Zoo in ganz Deutschland.
  • Der Zoologische Garten öffnete am 1. August 1844 erstmals seine Tore.
  • Der Zoologische Garten Berlin ist offenbar der Zoo in Europa, der die meisten Besucher anzieht. 
  • 2019 wurden zwei Pandas im Zoo geboren

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