Siem Reap, Kamboscha

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Siem Reap ist bestens bekannt als das Tor nach Angkor Wat. Letzteres ist zweifellos die mit Abstand größte Touristenattraktion in Kambodscha und der Grund, warum so viele Menschen in das Land reisen. Es wird jetzt sicher keinen überraschen, wenn ich hier festhalte, dass Siem Reap ein eher touristisches Plätzchen ist. Ich will aber auch erwähnen, dass es in Anbetracht der exponierten Lage direkt neben Angkor Wat, ein überraschend angenehmes und entspanntes Plätzchen ist.

Die Stadt selbst ist eher langweilig und hat wenig zu bieten. Sie liegt am Fluss Siem Reap, macht aber nichts daraus. Selbst der Königspalast ist alles andere als beeindruckend.

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Der interessanteste Teil der Stadt ist die Gegend um die Pub Street. Sie macht ihrem Namen alle Ehre. Es ist wie eine kleinere Version des Kao San in Bangkok, aber nicht ganz so dekadent.

In der Gegend gibt es viele Gästehäuser, Geschäfte, Bars, Restaurants und den Markt. Nachts geht die Party ab, dabei sind die Preise überraschend günstig.

Mir gefiel Siem Reap überraschend gut. Es ist bei weitem nicht so touristisch wie erwartet und auch nicht so teuer. Tagsüber geht man auf Sightseeing-Tour und nachts kann man die harte Arbeit – die Erkundung der Tempel ist genau das – mit etwas Party und gutem Essen kompensieren.

Sehenswürdigkeiten Siem Reap

Da die Tempel ein eigenes Thema sind, werde ich sie irgendwann mal in einem eigenen Kapitel behandeln. Abhängig von Lust und Ausdauer kann man so drei bis fünf Touren machen. Es gibt grundsätzlich die kurze und die lange Tour. Dann gibt es noch Banteay Srey, das etwa 50 Kilometer von Siem Reap entfernt ist. Normalerweise kombiniert man diese Tour mit Kbal Spean, einem Wasserfall im Dschungel.

Wem selbst das noch nicht reicht, gönnt sich noch eine Tour zu den schwimmenden Dörfern an. Man mag es kaum glauben, aber letztere ist die touristischste von allen.

Ansonsten fallen mir eigentlich nur Sachen ein, die ich nicht noch einmal machen würde, weil sie langweilig sind. In diese Kategorie fällt so ziemlich alles, was Siem Reap sonst noch zu bieten hat.

Unterkünfte Siem Reap

Das Prohm-Roth-Gästehaus taucht scheint nur in wenigen Reiseführern auf. Dabei ist es für mich persönlich, die Unterkunft der Wahl. Die Leute sind sehr gastfreundlich, die Zimmer sind mehr als OK und es ist erschwinglich. Für 8 – 15 Dollar (je nach Größe und Klimaanlage) bekommt man ein sauberes und schönes Zimmer mit Kabelfernsehen und kostenlosem WiFi. Die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit und können so ziemlich alles und zu einem fairen Preis organisieren. Es ist eine meiner Lieblingsabsteigen in ganz Kambodscha. Sehr empfehlenswert.

Two Dragons ist in der Nähe der Kneipenstraße und eine gute Wahl. Sie haben schöne und saubere Zimmer und kostenloses WiFi.

An der Bushaltestelle versuchen Einheimische einen in bestimmt Hotels zu locken. Dazu zählt das Down Town Guest House. Der Laden selbst ist in Ordnung, aber er liegt in einer düsteren und zwielichtigen Gegend. Mehr noch hat mir die Art und Weise missfallen, wie sie versuchen, Gäste aus dem ankommenden Bus schon fast zu entführen. Allein dafür gebe ich einen Daumen nach unten.

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Essen Siem Reap

Die World Lounge sieht nicht nach viel aus, aber es war mein Lieblingsort für das Frühstück. Das Abendessen ist genauso gut.

Nachtleben

Die beste Wahl für das Abendprogramm ist die Gegend um die Pub Street. Es klingt blöd, aber hier rockt die Party. Ich kann keinen bestimmten Ort empfehlen, einfach dem Bauchgefühl folgen (oder den Ohren).


FAKTEN ÜBER SIEM REAP:

  • Siem Reap ist in Kambodscha.
  • Siem Reap ist das Tor zu Angkor Wat
  • Man kann keinen Roller mieten, sondern muss für einen Fahrer bezahlen
  • Das beste Nachtleben gibt in und um die Pub Street
  • Der Bus-„Terminal“ liegt weit außerhalb der Stadt. Wer von da abreisen will, sollte bei einer Agentur oder dem Gästehaus buchen.

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